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    <title>inspiring love (Rubrik:thought essays)</title>
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    <dc:publisher>sally_ganelli</dc:publisher>
    <dc:creator>sally_ganelli</dc:creator>
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    <title>inspiring love</title>
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    <title>Abnehmen</title> 
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    <description>Jawohl, darum geht&apos;s wovon viele Reden. Immer wieder, reichlich Gr&amp;uuml;nde f&amp;uuml;r und nur eine Begr&amp;uuml;ndung dagegen : sp&amp;auml;ter! Jetzt lieber noch nicht!&lt;br /&gt;
Ach so, Sie f&amp;uuml;hlen sich schon schlank genug? Dann sind Sie einer der wenigen. Ich habe schon einer ganzen literarischen Abhandlung diesem Thema gewidmet. Dieses steckt jedoch trotz Korrekturlesens noch in den Kinderschuhen, da mir das ganze Abgetippe t&amp;uuml;chtig auf die Nerven geht. Und warum soll mir etwas auf die Nerven gehen, wenn es doch darum geht keine d&amp;uuml;mmlichen Ausreden mehr f&amp;uuml;r den Vergriff zur Nervennahrung zu finden.&lt;br /&gt;
Deshalb halte ich von allen guten Ratschl&amp;auml;gen und Di&amp;auml;t-Tipps nichts, aber auch wirklich &amp;uuml;berhaupt  nichts mehr. Es kann auch nicht abgewartet werden, bis ein wundersch&amp;ouml;ner Tag Eintritt h&amp;auml;lt und alle Zweifel wegwischt, die man gegen&amp;uuml;ber eines Verzichts einfach hegen muss. &lt;br /&gt;
Bei mir sieht&apos;s allerdings so aus, dass verdammt nochmal jede Willk&amp;uuml;r mit irgendeiner Falle verbunden ist, n&amp;auml;mlich der Zielgerichtetheit, die anscheinend absolut unertr&amp;auml;glich f&amp;uuml;r mein reiches, nach allen Seiten &amp;uuml;berschwappendes Leben bedeutet. Nein, im Grunde sehe ich mich als arme Sau und w&amp;uuml;rde mich sogar noch vielmehr so betrachten, wenn ich zu einer Unsumme von Geld gekommen w&amp;auml;re.&lt;br /&gt;
Denn je weicher wir sitzen, umso inkompetenter sind wir im Kampf.&lt;br /&gt;
Ja, ich bin heut schon wieder M&amp;uuml;de wegen des Liegens auf der Couch und dem gestrigen Fernsehgucken bez&amp;uuml;glich Neuformierung des Bundestags. Ich wei&amp;szlig; gar nicht, wie sehr ich mich sch&amp;auml;men w&amp;uuml;rde, wenn mich der Liebe Gott heute noch unerwartet zur Tafel bittet. Nicht, dass ich daran glauben w&amp;uuml;rde, pers&amp;ouml;nlich von Petrus abgeholt zu werden. &lt;br /&gt;
Aufgrund der Verg&amp;auml;nglichkeit wei&amp;szlig; ich nicht, f&amp;uuml;r welche Seite ich mich entscheiden soll:&lt;br /&gt;
1. Die, welche Aufgrund Ihres nicht festhalten K&amp;ouml;nnens aller Vergn&amp;uuml;glichkeiten dazu auffordert eben solchen unerbittlich Folge zu leisten, um sie wenigstens einmal im Leben gehabt zu haben,&lt;br /&gt;
oder 2. der weiseren Seite in mir, die alles hinterfragt und durchschauen m&amp;ouml;chte. Und ganz besonders auch zu Abk&amp;uuml;rzungen bereit ist, bis hin zu einer unertr&amp;auml;glichen Kraft, der Todessehnsucht, weil irgendwie alles so schrecklich verg&amp;auml;nglich und unfassbar und damit unlohnenswert ist.&lt;br /&gt;
Und schon bei kleinsten Fragen, wie dem des Abnehmens - eigentlich ein Mini-Auftrag - und ein Furz an Disziplinierung, neige ich zur Resignation: Es lohnt sich weder das Ab- noch das Zunehmen. Und nachts bin ich mir ebenso sicher: Es lohnt weder das Wachen, noch das Schlafen.&lt;br /&gt;
Wenn das Vergn&amp;uuml;gen haltlos ist, ist Geld verdienen, Sexualpartner abschleppen, kurz die g&amp;auml;ngigen Motivationspeitscher sinnlos. Und um Anerkennung braucht auch niemand buhlen, und deswegen, so muss ich ehrlich gestehen, m&amp;ouml;chte ich in einer rauhen Gro&amp;szlig;stadtatmosph&amp;auml;re abnehmen, weil hier nur 5 Sekunden Augenma&amp;szlig; gebraucht werden, um &amp;uuml;ber einen Menschen zu urteilen. Dass ich da nicht mitmachen w&amp;uuml;rde, kann ich nun wirklich nicht behaupten. Man macht es einfach, um wenigstens eine zehntel Sekunde lang aufzufallen. So, basta aus.&lt;br /&gt;
Und was passiert, wenn ich nur nach innen gehe, auf mich h&amp;ouml;re, meditiere, schwebe und nat&amp;uuml;rlich auch abnehme? Ich genie&amp;szlig;e den Vortod in einem spirituellen Gewand voller Ausfl&amp;uuml;chte, dass mir den Blick verschleiert in Richtung Leben und Menschsein wie es nun mal ist. Die Crux dabei ist das Denken. Ja, es muss bei mir irgendwann schlag auf schlag entstanden sein, mich zu zerlegen, nicht anzuerkennen und mir nicht gut genug gewesen zu sein. Und wissen Sie was? Ich bin immer fetter und passiver geworden. Das Denken ist eine wundersch&amp;ouml;ne Ausflucht gegen&amp;uuml;ber allen Taten. Eine h&amp;ouml;chst intelligente Form eine Entschuldigung zu finden und Entscheidungen hinaus zu z&amp;ouml;gern. Passivit&amp;auml;t l&amp;auml;sst gr&amp;uuml;&amp;szlig;en. Selbst die weltbewegensten Theorien, lassen sich die Welt nicht schneller drehen, und die Wampe nichts verschwinden. &lt;br /&gt;
Oh, ich komme in meinen Augen nicht gut bei mir selber weg. Kein Wunder, ich seh mich doch.  Auch wenn ich objektiv betrachtet gar nicht fett sein mag.&lt;br /&gt;
Nur f&amp;uuml;hl ich mich ganz so: Angereichert mit viel Ballast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werde ich mich zuerst einer Hirnschm&amp;auml;lerung unterziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank f&amp;uuml;r Ihre Aufmerksamkeit!</description>
    <dc:creator>sally_ganelli</dc:creator>
    <dc:subject>thought essays</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 sally_ganelli</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-19T09:22:37Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://monkeyfood.twoday.net/stories/968373/">
    <title>Entscheidungen</title> 
    <link>http://monkeyfood.twoday.net/stories/968373/</link>
    <description>Entscheidungen werden doch wohl immer aus dem Bauch heraus getroffen. Nat&amp;uuml;rlich, so funktioniert Werbung und gleichfalls auch der oberfl&amp;auml;chliche Flirt im klassichen Disco- oder Eiscaf&amp;eacute;milieu. &lt;br /&gt;
Noch ehe der Verstand zuschlagen kann und damit auch unser kindlich spontanes Wohlbefinden annulliert. &lt;br /&gt;
Doch wie steht es mit den Entscheidungen - oft nur zwischen zwei attraktiven Angeboten - auf lange Sicht, auch ernste Entscheidungen genannt? Folgt auf dem begeisterten Feuer gleich die Reue,weil man sich schlie&amp;szlig;lich keine n&amp;uuml;tzenden Gedanken gemacht, sondern nur seinen Sinnen und bestenfalls seinem Herzen gefolgt ist.&lt;br /&gt;
Das man nicht immer seinen puren Impulsen folgen sollte, steht jedenfalls fest, betrachte man so manchen in die Enge getriebenen Menschen, der vor Wahnsinn und prinzipiell purer Verzweifelung aus&lt;br /&gt;
dem Fenster springen m&amp;ouml;chte. Insofern er sich dennoch damit geduldet wird ihm sein Leben bald auch wieder bessere Facetten pr&amp;auml;sentieren.&lt;br /&gt;
Ein kluger Mensch sagte unl&amp;auml;ngst zu mir: &quot;Du, das Leben besteht aus einer Reihe von Entscheidungen.&quot;  - Das klingt nach Erleichterung, n&amp;auml;mlich so, als w&amp;auml;re &quot;der Griff ins Klo&quot; gelegentlich auch darin inbegriffen.&lt;br /&gt;
Vor allem h&amp;auml;lt das Leben selbst, gew&amp;ouml;hnlich nicht unendlich viel Zeit bereit, ununterbrochen &amp;uuml;ber eine kommende oder bereits geleistete (Fehl)entscheidung nachzugr&amp;uuml;beln. Entscheidungen m&amp;uuml;ssen &lt;br /&gt;
nun ganz einfach getroffen werden.&lt;br /&gt;
Im Grunde darf sich der Mensch diesbez&amp;uuml;glich eine kleine, aber feine Faustregel zu Gem&amp;uuml;te f&amp;uuml;hren: Der erste Eindruck entscheidet! Alles andere ist nachgeliefertes Material und verrationalisierte Beweggr&amp;uuml;nde. &lt;br /&gt;
Die Entscheidung aber, wurde jedoch l&amp;auml;ngst gef&amp;auml;llt, noch ehe man beginnt zu denken. &lt;br /&gt;
Wenn man das einsieht, dann l&amp;auml;sst sich eine Menge Zeit sparen. Sollte man seine Entscheidungen gegen&amp;uuml;ber irgendjemanden rechtfertigen m&amp;uuml;ssen, so m&amp;ouml;ge man sich der M&amp;uuml;he annehmen und ein paar rationale&lt;br /&gt;
Gr&amp;uuml;nde erfinden und anschlie&amp;szlig;end eben nachliefern. &lt;br /&gt;
Wenn Ihr meint, dieser oder jene Anlageberater w&amp;uuml;rde Euch das wirklich ultimativ intelligente Produkt verkaufen und vorher eingehend beraten - weit gefehlt! Ihr habt zuallererst ihn eingekauft; sein L&amp;auml;cheln, sein &amp;uuml;ber- zeugtes Auftreten, die Augen, die Stimme und bestenfalls an allerletzter&lt;br /&gt;
Stelle das Produkt. &lt;br /&gt;
So ist es nun einmal. Wer sich unabh&amp;auml;ngig wissen will von personifizierten Manipulationen, der m&amp;ouml;ge sich entweder in den Keller sperren oder in ein Kloster gehen. Zumindest tragen dort alle die gleiche Kutte, &lt;br /&gt;
so dass sich niemand von einem Nadelstreifenanzugtr&amp;auml;ger blenden lassen kann.&lt;br /&gt;
Es gibt durchdachte, neue Wege, auf denen man meint sich geirrt zu haben, sich ver&amp;auml;ndern zu m&amp;uuml;ssen, radikal. Dass alles doch anders wird.&lt;br /&gt;
Am Ende l&amp;auml;uft man wieder auf den selben Punkt hinaus, in etwas anderer Form. Das ist das spannende und zugleich ern&amp;uuml;chternde im Leben. Weil die Kriterien in einem selbst, grob gesagt, immer&lt;br /&gt;
gleich geblieben sind. Man hat nun mal seine Art. Und man hat sein Unbewusstes, was &amp;uuml;ber Attraktivit&amp;auml;t oder Abneigung zu einem Ding oder Wesen hin urteilt.&lt;br /&gt;
Es geht stetig, ein Leben lang, wendeltreppenf&amp;ouml;rmig nach oben! Das Fortkommen besteht eher in der H&amp;ouml;he und nicht in der Weite. Letzteres k&amp;ouml;nnte auch als Zerstreuung bezeichnet werden, und das widerum ist&lt;br /&gt;
das Gegenteil von Konzentration. Und Konzentration ist notwendig, wenn wir uns einer Sache annehmen wollen. Was n&amp;uuml;tzen tausend angefangene Baustellen, wenn kein Haus entsteht? Denn es will Winter &lt;br /&gt;
werden und jeder ben&amp;ouml;tigt eine Heimat, ein Dach &amp;uuml;ber dem Kopf.&lt;br /&gt;
Und nochmal: Entscheidungen m&amp;uuml;ssen gef&amp;auml;llt werden. Besser heute als morgen. Sie tun gar nicht so sehr weh, sondern zwicken nur ein bisschen.&lt;br /&gt;
Selbst, wenn wir unser Leben &amp;auml;ndern, oder ein paar neue Eigenschaften dazu ersinnen, bleiben wir in unserem Radius gefangen. Wir sind einfach wie wir sind, und das ist gut so. Wir brauchen uns gar nicht &lt;br /&gt;
treu zu sein, denn wir tun sowieso immer das gleiche. Wir &amp;auml;ndern unser Leben meinetwegen von der einen in die andere Richtung, doch wie wir es bestreiten, das bleibt sich gleich. Von Licht &lt;br /&gt;
wandern wir in den Schatten und umgekehrt, doch unser Tempo und unser Grundgem&amp;uuml;t ob positiv oder negativ, aggressiv oder friedvoll, gem&amp;uuml;tlich oder unruhig, es bleibt. Jemand mag sein Alkoholikerdasein&lt;br /&gt;
gegen den viel ges&amp;uuml;nderen Sport eintauschen. Wenn er Quartalss&amp;auml;ufer war, wird er demn&amp;auml;chst auch unregelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Sport betreiben. Wom&amp;ouml;glich &amp;auml;rgert er sich und m&amp;ouml;chte disziplinierter sein. Im Grunde jedoch hat er sein Verhalten veredelt, weil er durch den Sport bereits die bessere Wahl getroffen hat.&lt;br /&gt;
Dadurch, dass wir uns kennen, k&amp;ouml;nnen wir in unserem Bewusstsein immer h&amp;ouml;her schreiten und die zu treffenden Entscheidungen abk&amp;uuml;rzen.&lt;br /&gt;
Und so lie&amp;szlig;e sich die Aussage, dieses Textes auf folgende Quintessenz zusammenfassen: &lt;b&gt;Wer sich selbst kennt in seinem Gef&amp;uuml;hl- und Handlungsspielraum wird stets sicherer seine Entscheidungen f&amp;auml;llen, als&lt;br /&gt;
derjenige, welcher alle M&amp;ouml;glichkeiten bis zur Verzweifelung ausprobiert.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
PS Zu hohe Erwartungen k&amp;ouml;nnten auch ein Grund daf&amp;uuml;r sein unsere Entscheidungen schmerzlich lange zu verz&amp;ouml;gern. Das bringt doch nichts: Bleiben wir unseren Eigenschaften ruhig treu und ver&amp;auml;ndern unsere &lt;br /&gt;
Ziele. Und da unsere Gangart nicht zu jedem Ziel passt, ben&amp;ouml;tigen wir auch keine huderttausend M&amp;ouml;glichkeiten mehr.</description>
    <dc:creator>sally_ganelli</dc:creator>
    <dc:subject>thought essays</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 sally_ganelli</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-12T09:22:16Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://monkeyfood.twoday.net/stories/842973/">
    <title>Erfahrung</title> 
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    <description>Erfahrung ist ja gut und sch&amp;ouml;n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, muss sie immer auf Kosten meines Wohlbefindens stattfinden? &lt;br /&gt;
Oder handelt es sich bei dem &amp;uuml;blen Gef&amp;uuml;hl in meiner Magengrube lediglich um Wachstumsschmerzen, die sp&amp;auml;ter ganz von allein wieder verschwinden?&lt;br /&gt;
Ich wei&amp;szlig; es nicht. &lt;br /&gt;
Muss man &amp;uuml;berall durch? &lt;br /&gt;
Nein, nat&amp;uuml;rlich nicht. F&amp;uuml;r wen muss man &amp;uuml;berhaupt irgendwo durch? &lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r wen und welche Anerkennung?&lt;br /&gt;
Welcher Beifall h&amp;auml;lt so lange an, als dass er jemanden f&amp;uuml;r ein v&amp;ouml;llig &lt;br /&gt;
zerrissenes und entartetes Leben belohnen k&amp;ouml;nnte? &lt;br /&gt;
Eben, &amp;uuml;berhaupt keiner. &lt;br /&gt;
Wenn alle nicht mehr zuschauen, nicht mehr den Blick auf mich richten, &lt;br /&gt;
sinke ich in mich zusammen und werde zugleich wieder neu. Immer &lt;br /&gt;
wieder und wieder. Neu aufgetankt, und ganz die Alte.&lt;br /&gt;
Doch ist mit dem st&amp;auml;ndigen, penetranten Verlust meiner Selbst, &lt;br /&gt;
allm&amp;auml;hlich wirklich nicht mehr zu Spa&amp;szlig;en - da der Unmut kaum noch zu &lt;br /&gt;
bremsen ist. &lt;br /&gt;
Angeknackst und Schwach, wie beim Anflug einer Grippe f&amp;uuml;hle&lt;br /&gt;
ich mich jetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet &amp;uuml;berhaupt Erfahrung? Meint sie etwa lediglich, diese &lt;br /&gt;
schn&amp;ouml;de Redundanz von Situationen und Umst&amp;auml;nden, innerhalb &lt;br /&gt;
derer ich meine Fehler zielsicher diagnostiziere und dahinf&amp;uuml;hrende &lt;br /&gt;
Verhaltensweisen, immer schneller aufsp&amp;uuml;re? &lt;br /&gt;
Wo f&amp;uuml;hrt das hin? Kann ich nicht endlich eine Stufe weiter sein?&lt;br /&gt;
Oder beschreibe ich so eben das Leben, in dem nichts mehr so wirklich&lt;br /&gt;
anders wird, sondern sich das Eine analog zum Anderen verh&amp;auml;lt?&lt;br /&gt;
Die Frage lautet also: Gibt es wirklich Neues zu erfahren, oder ist nicht&lt;br /&gt;
vielmehr jede einzelne, kleine Situation eine Wiederholung, eine &lt;br /&gt;
Wiedergeburt?&lt;br /&gt;
Gerne, doktere ich an mir herum, gerne, bin ich selbstkritisch und &lt;br /&gt;
skeptisch, denn ich verlange vom Leben &quot;echte&quot; Erfahrungen, &lt;br /&gt;
Neuheiten, Wachstum und den Mut, das Unabsehbare ducrhzustehen, &lt;br /&gt;
mich fremden Menschen anzun&amp;auml;heren und Neuland zu betreten.&lt;br /&gt;
Gibt es den wirklich befreiende Erfahrungen, ein Weiterkommen? &lt;br /&gt;
Oder liegt die Kunst im Arrangement mit den Umst&amp;auml;nden, die niemals &lt;br /&gt;
wirklich gut waren, zugleich aber auch niemals wirklich schlecht werden &lt;br /&gt;
kann.&lt;br /&gt;
Weil an jeder Sache, in jedem Menschen zwei Seiten existieren, und &lt;br /&gt;
unsere Lebenserfahrung uns das erkennen und die Option offen l&amp;auml;sst,&lt;br /&gt;
das Beste daraus zu machen. Aus jeder Lage, mit jedem Menschen&lt;br /&gt;
und immer mit dem Glauben, dass es irgendwie weiter geht.</description>
    <dc:creator>sally_ganelli</dc:creator>
    <dc:subject>thought essays</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 sally_ganelli</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-17T21:18:22Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://monkeyfood.twoday.net/stories/623875/">
    <title>Die dem Tod geweihten Augen</title> 
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    <description>Wenn etwas an einem menschlichen Aussehen wirklich wichtig ist, &lt;br /&gt;
dann sind es die Augen. Nicht die Form, nicht die Farbe, nein, &lt;br /&gt;
der Ausdruck und die Ber&amp;auml;nderung.&lt;br /&gt;
Durch die Augen sieht ein alter Mensch jung aus und ein junger&lt;br /&gt;
Mensch alt. &lt;br /&gt;
Der Ausdruck tr&amp;uuml;gt selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kenne meine Augen und selten treffe ich die meinigen,&lt;br /&gt;
irgendwo, aber ich wei&amp;szlig;, wenn sie da sind, welche Sensibilit&amp;auml;t,&lt;br /&gt;
Weichheit, aber auch Wut dahinter steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles andere kann zerfallen, aber diese Augen werde ich immer &lt;br /&gt;
wieder erkennen, unter tausenden von Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht oft, wirklich nicht oft sah ich sie.&lt;br /&gt;
Wenn ich jemanden mit diesen Augen liebe, werde ich auch mich&lt;br /&gt;
lieben, werde ich verstanden und Verstehen schenken.&lt;br /&gt;
Aber, ich habe Angst und diese Angst, l&amp;auml;sst mich zu sp&amp;auml;t kommen,&lt;br /&gt;
l&amp;auml;sst mich zur&amp;uuml;ck, allein in meinen Abgr&amp;uuml;nden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen mit diesen Augen traf ich in einem Krankenhaus auf einer &lt;br /&gt;
psychiatrischen Station.&lt;br /&gt;
Ich suchte ihn am n&amp;auml;chsten Tag, wollte mit ihm sprechen, &lt;br /&gt;
kannte ihn eigentlich nur fl&amp;uuml;chtig, aber kannte seine Geschichte.&lt;br /&gt;
Ich bin nie wieder hingegangen, weil ich mich f&amp;uuml;r meine eigene&lt;br /&gt;
Geschichte geniere. Und ich bin geflohen aus der Psychiatrie.&lt;br /&gt;
Am 31.12.04 war er tot.&lt;br /&gt;
An diesem Tag, sa&amp;szlig; ich in einem Zug und weinte, ohne Unter-&lt;br /&gt;
brechung, feierte meine puren Gef&amp;uuml;hle, zwischen all den Betrunkenen.&lt;br /&gt;
Und ich wusste nicht, dass er es tat, w&amp;auml;hrend ich weinte.&lt;br /&gt;
Uns trennte nur ein Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute begegnete ich wieder dieser Frau, die sonst den Hund von &lt;br /&gt;
IHM spazieren f&amp;uuml;hrt. Wieder einer mit diesen Augen, den einzigen&lt;br /&gt;
Menschen, den ich &amp;uuml;berhaupt in meinen depressivsten Momenten&lt;br /&gt;
auf der Strasse mit meinem Hund treffen wollte.&lt;br /&gt;
Er verlangte nichts, wir sprachen kaum, nur unsere Augen unterhielten &lt;br /&gt;
sich.&lt;br /&gt;
Einmal noch sah ich ihn, als ich zur Bahn rannte, und ich fand ihn so&lt;br /&gt;
h&amp;uuml;bsch und gr&amp;uuml;&amp;szlig;te ihn deshalb nur fl&amp;uuml;chtig. Er schien mir noch etwas&lt;br /&gt;
zurufen zu wollen. Dann sprang ich in die Bahn und die T&amp;uuml;ren &lt;br /&gt;
schlossen sich zwischen uns, f&amp;uuml;r immer.&lt;br /&gt;
Er t&amp;ouml;tete sich am 12.12.04. Dies erz&amp;auml;hlte mir die Frau, heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe immer diese Augen, ich erinnere mich laufend an unsere&lt;br /&gt;
stillschweigende Verst&amp;auml;ndigung.&lt;br /&gt;
Im Moment kenne ich keinen mehr mit diesen Augen.&lt;br /&gt;
Jeden Tag aber, erblicke ich sie, wenn ich in den Spiegel sehe.</description>
    <dc:creator>sally_ganelli</dc:creator>
    <dc:subject>thought essays</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 sally_ganelli</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-12T18:27:08Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://monkeyfood.twoday.net/stories/616522/">
    <title>Manifestation</title> 
    <link>http://monkeyfood.twoday.net/stories/616522/</link>
    <description>Manifestation bedeutet Introspektion - fein s&amp;auml;uberlicher,&lt;br /&gt;
unersch&amp;uuml;tterlicher Glaube, Positivit&amp;auml;t und ein Grad mehr, &lt;br /&gt;
als blo&amp;szlig;e Hoffnung.&lt;br /&gt;
Zu sehen, die Freude, die kommen wird,&lt;br /&gt;
plastisch, erfahrbar, bevor sie da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Form, nimmt der Wissende, &quot;Durchleuchtete&quot;,&lt;br /&gt;
der Instrumentalisierte, v&amp;ouml;llig Gott-Gegebene an.&lt;br /&gt;
- Warum nicht &quot;Erleuchtete?&quot; &lt;br /&gt;
Ist denn Einer erhabener, als der Andere?&lt;br /&gt;
Wohl kaum, schaut man doch von oben auf einen Ameisenhaufen,&lt;br /&gt;
der funktionieren muss, indem jeder gibt, &lt;br /&gt;
seinem Rang und seiner Aufgabe gem&amp;auml;&amp;szlig;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manifestation bedeutet Expansion,&lt;br /&gt;
zu jedem beliebigen Bewusstseinszustand und dies, &lt;br /&gt;
zu jeder beliebigen Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben es hier nicht mit einer Utopie,&lt;br /&gt;
mit einem schwachen Trost&lt;br /&gt;
oder einem Ding der Unm&amp;ouml;glichkeit zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle, die nicht glauben werden kommen,&lt;br /&gt;
und sie werden zuvor f&amp;uuml;hlen,&lt;br /&gt;
die Wogen - die St&amp;uuml;rme der Illusion -,&lt;br /&gt;
ehe sie hinabtauchen&lt;br /&gt;
und den tiefen Grund des Daseins erforschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gilt es nur noch &lt;i&gt;Eines&lt;/i&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu werden, auch &amp;uuml;ber den Tod hinaus.</description>
    <dc:creator>sally_ganelli</dc:creator>
    <dc:subject>thought essays</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 sally_ganelli</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-08T14:24:59Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://monkeyfood.twoday.net/stories/606113/">
    <title>Sich zeigen bis zum Ende</title> 
    <link>http://monkeyfood.twoday.net/stories/606113/</link>
    <description>Der Papst hat es demonstriert und w&amp;auml;re doch so gerne bereits von den Kardin&amp;auml;len, aus ernster oder bereits egoistischer, um die Nachfolge buhlende, Sorge in den Ruhestand geschickt worden.&lt;br /&gt;
Warum setzt man nur einen so alten Kr&amp;uuml;ppel, dem sichtlich das Sitzen bereits schon schwer f&amp;auml;llt, noch auf diesen reich verzierten Thron, in diese sauberen Prunkhallen?&lt;br /&gt;
Selbst ein Leidens-Christus-Kreuz sieht w&amp;uuml;rdevoller aus, als dieser, von unheilbarer Krankheit und tiefster Schw&amp;auml;che gezeichnete Mann. &lt;br /&gt;
Er zittert wie Espenlaub und ist nicht mehr f&amp;auml;hig, auch nur einen Ton, ein verst&amp;auml;ndliches Wort, ganz gleich welcher Sprache - derer vieler er zu seinen Lebzeiten m&amp;auml;chtig war - hervor zu bringen. Ein st&amp;ouml;rrischer, alter Mann, der einfach nicht abtreten will? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, es ist mir pers&amp;ouml;nlich eine Hoffnung, ihn bist zu seinem Lebensende gesichtet zu haben.&lt;br /&gt;
Wenn auch nur f&amp;uuml;r Sekunden an einem Fenster. &lt;br /&gt;
Er ist mir pers&amp;ouml;nlich eine Hoffnung, f&amp;uuml;r die Erinnerung, an eine l&amp;auml;ngst verschwunden gegelaubte Gesellschaft, in der es noch Geduld und Toleranz gibt.&lt;br /&gt;
Ganz besonders aber, in der das &quot;Unansehnliche&quot; und &quot;Belastende&quot; nicht einfach unter den Teppich gekehrt und aus der &amp;Ouml;ffentlichkeit verbannt wird, wie sonst in der Wegwerfgesellschaft so &amp;uuml;blich.&lt;br /&gt;
Unsere Welt wird niemals sch&amp;ouml;ner, durch bewusste Ausselektierung hoffnungsloser Unansehlichkeit, sondern durch die Integration aller Geborenen. Konsequent, bis an ihr Ende.&lt;br /&gt;
Es gibt erwachsene Menschen, die lediglich gerade einen Meter messen, in ihrem F&amp;uuml;hlen und Verstand dennoch vollwertige Gesch&amp;ouml;pfe sind. &lt;br /&gt;
Und wieviele wissen mit so einem Anblick nicht umzugehen, weil es der Gewohnheit entspricht, solchen Wesen &amp;uuml;berhaupt keine Chancen auf ein fruchtbares und gl&amp;uuml;ckliches Leben einzur&amp;auml;umen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &amp;uuml;berhaupt ist die Frage, &quot;wer das Recht auf Leben in der &amp;Ouml;ffentlichkeit hat, wer seine Haust&amp;uuml;r verlassen darf&quot;, eine v&amp;ouml;llig nichtige, undiskutabele Angelegenheit. &lt;br /&gt;
Aber, eines Tages wird auch bei uns der Punkt kommen, an dem wir uns selbst nicht mehr erlauben, einfach pr&amp;auml;sent zu sein, drau&amp;szlig;en, auf dem Erdenball, der jedoch reserviert ist f&amp;uuml;r alle Menschen, f&amp;uuml;r jedes Tier und die ganze Pracht der Pflanzen. &lt;br /&gt;
Und weshalb k&amp;ouml;nnen sich immer weniger Menschen mit dieser puren Schlichtheit des Daseins, der Existenz, dem Recht auf Entfaltung und Freiheit, abfinden? Weil sie voller Komplexe sind und die falschen tr&amp;uuml;gerischen Werte, zun&amp;auml;chst f&amp;uuml;r den &quot;Normalen&quot; zu einer Aufwertung f&amp;uuml;hren und sp&amp;auml;ter, eines Tages jedoch alle zerst&amp;ouml;ren wird. Weil sich diese Werte der Entlichkeit des physischen Daseins beugen m&amp;uuml;ssen.&lt;br /&gt;
Denn die Kriterien f&amp;uuml;r die Berechtigung einer Repr&amp;auml;sentanz innerhab der gemeinen Menschenmasse werden &lt;br /&gt;
immer feiner und d&amp;uuml;nner ges&amp;auml;ht  - eines Tages vielleicht so sehr, wie wir es uns in den k&amp;uuml;hnsten Tr&amp;auml;umen nicht vorzustellen verm&amp;ouml;gen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fortschritt liegt nicht im st&amp;auml;ndigen Streben nach St&amp;auml;rke und Dominanz. Der edle Geist entspringt nie allein einem prachtvollen Aussehen. Denn solange wir uns auf ein geschmeidiges &amp;Auml;u&amp;szlig;eres blind verlassen, bleibt der Sinn f&amp;uuml;r das Unverg&amp;auml;ngliche und wahrhaft Sch&amp;ouml;ne unweigerlich auf der Strecke. Wir werden nachl&amp;auml;ssig mit unserem Innenleben und wahren, immer g&amp;uuml;ltigen Botschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der K&amp;ouml;rper wird zerfallen, und wir k&amp;ouml;nnen sehr radikal und pedantisch mit diesem umgehen, ohne dem Streben der Vollkommenheit der Seele, ihrer Unber&amp;uuml;hrbarkeit von all den &amp;auml;u&amp;szlig;erlichen Leiden, jemals Rechnung zu tragen. Wir k&amp;ouml;nnen, insofern unser Gesundheitszustand stetig gegeben und unsere Ausstrahlung und Sch&amp;ouml;nheit, sich uns gegen&amp;uuml;ber jeden unterwerfen l&amp;auml;sst, nicht davon reden vollkommen, im universalen, sch&amp;ouml;pferischen &lt;br /&gt;
Sinne zu werden.&lt;br /&gt;
Es mag eine Kunst sein, jegliche negative, un&amp;auml;sthetischen Einfl&amp;uuml;sse von uns zu weisen, die Behinderten als bedauernswert zu betrachten, Krankheit vielleicht als das Anfang vom Ende, ja sogar als Bestrafung f&amp;uuml;r irgendetwas zu sehen. Wir k&amp;ouml;nnen wom&amp;ouml;glich ein gediegenes Leben f&amp;uuml;hren, immer umgeben, im Kreis unserer Liebsten unser Dasein bis zum Tode fr&amp;ouml;hnen, den wir hasserf&amp;uuml;llt verachten. Ja, auch solchen Menschen mag ein Respekt geb&amp;uuml;hren, die in Ihrer &amp;auml;u&amp;szlig;eren Sch&amp;ouml;nheit immer unversehrt und materiell gehoben, dieses kurze&lt;br /&gt;
Erdenleben durchqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, sollten nicht gerade diese, diejenigen aufsuchen, denen das Schicksal das genaue Gegegenteil zugeteilt hat? Nicht etwa, um sich aufzuwerten, oder unter mitleidsvollen Tr&amp;auml;nen zusammenzubrechen, oder, sich gar schuldig zu f&amp;uuml;hlen. &lt;br /&gt;
Nein, um &lt;i&gt;echte&lt;/i&gt; Liebe, &amp;uuml;ber die k&amp;ouml;rperliche Begrenztheit hinaus und den differenzierten Lebensumst&amp;auml;nden, unbeachtet der sozialen Missst&amp;auml;nde, &lt;i&gt;wahre&lt;/i&gt; Gemeinschaft zu empfinden. Um sich wiederzufinden, innerhalb der gesamten Welt. &lt;br /&gt;
Jedes Wesen macht ein St&amp;uuml;ck der Welt aus. Unter Ber&amp;uuml;cksichtigung jeder Existenz ist die Welt vollkommen. Es fehlt nur die Wahrnehmung dieser, ohne Reue, dass ein anderer oder man selbst so ist, wie er ist. Der weise Mensch, ist sich in jedem Stadium seines Lebens und innerhalb jeder Begegnung mit einem anderen dar&amp;uuml;ber bewusst, dass er Mensch ist. So f&amp;uuml;hlt er sich geborgen, bei allen anderen Menschen. Und der weise Mensch ist sich auch dar&amp;uuml;ber bewusst, dass die Abgetrenntheit zu den anderen Menschen der eigentliche Schmerz ist, gr&amp;ouml;&amp;szlig;er, als alles k&amp;ouml;rperliche Leiden zusammen genommen. Darum gibt es Ungl&amp;uuml;ck, sowohl unter den Armen, als auch unter den Reichen.&lt;br /&gt;
Es gibt einen perfekten Zustand, es gibt eine bessere Welt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur unter einer Bedingung: Lass&apos; das Licht &amp;uuml;berall hinein, lass&apos; uns jeden Winkel anschauen, dann ist nichts mehr verloren und &quot;unter den Teppich gekehrt&quot;.&lt;br /&gt;
Wenn jeder das Recht hat vor seine T&amp;uuml;r zu treten und sich unter das Volk zu mischen, sich mitzuteilen, die inneren und &amp;auml;u&amp;szlig;eren Werte hervorzuheben, alle Meinungen angenommen werden und jeder nach Komplettierung seiner Weltanschauung, aus seiner Ausgangslage heraus strebt, so findet jede Art von Sch&amp;ouml;nheit R&amp;uuml;cksicht. &lt;br /&gt;
Noch konzentrieren wir uns vermehrt auf die verg&amp;auml;ngliche Sch&amp;ouml;nheit, aber dieser Zustand wird der Welt auf lange sicht nicht mehr viel n&amp;uuml;tzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich sch&amp;auml;mt, nimmt den Sinn des Lebens vorweg, den er erst verstehen kann, wenn er aus seiner Enge und Abgekl&amp;auml;rtheit ausbricht. Und er besch&amp;auml;mt &amp;uuml;berdies auch andere. &lt;br /&gt;
Wer annimmt, allein zu leiden, keine Kraft mehr zu entwickeln, nimmt auch anderen die Berechtigung, sich wieder neu, seiner St&amp;auml;rken zu besinnen. &lt;br /&gt;
Wer hingegen mit gutem Beispiel voran geht, braucht keine Worte mehr zu sprechen, die oft nur weitere Missverst&amp;auml;ndnisse in sich hegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er allein, zieht andere mit sich. Und das ist die &lt;i&gt;perfekte&lt;/i&gt; Macht, andere in ihrem Dasein und ihrer Selbstakzeptanz zu inspirieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind alle Pflanzen in einem Garten, der unentwegt neue Pflanzen hervorbringt und sch&amp;ouml;ner wird von Tag zu Tag, wenn sich die Pfanzen vermischen.</description>
    <dc:creator>sally_ganelli</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 sally_ganelli</dc:rights>
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